Am Montag, dem 2. Februar, stand bei der wöchentlichen Feuerwehrübung alles im Zeichen der Atemschutz-Notfallrettung. Ziel der Einheit war es, die Atemschutztrupps bestmöglich auf kritische Situationen vorzubereiten, in denen ein Truppmitglied im Einsatz verunfallt oder in Not gerät.
Zu Beginn versammelten sich die Teilnehmer im Lehrsaal, wo OBI Reinhard Herndl die theoretischen Grundlagen präsentierte. Er erläuterte Schritt für Schritt das standardisierte Vorgehen bei einem Atemschutz-Notfall. Besonders wichtig ist dabei der eindeutige Notruf „Mayday“, der ausschließlich in lebensbedrohlichen Situationen verwendet wird und den restlichen Funkverkehr sofort auf das Notwendigste reduziert.
Im Theorieteil wurde unter anderem folgendes Vorgehen bei einem verunfallten Atemschutzträger behandelt:
Im Anschluss wechselte die Mannschaft in den praktischen Übungsteil. Für diese Phase wurden die Teilnehmer in zwei Teams aufgeteilt. Hier übernahmen OBI Reinhard Herndl und HBI Martin Praxl die Ausbildung und Betreuung der jeweiligen Gruppen.
Ein Schwerpunkt lag auf der korrekten Entkleidung eines verunfallten Atemschutzträgers, um eine sichere und effiziente Rettung zu gewährleisten. Dazu gehörten:
Danach folgte ein vollständiger Notfallcheck, bevor das verunfallte Truppmitglied am vorbereiteten Notfallplatz symbolisch dem Rettungsdienst übergeben wurde.
Die umfassende Kombination aus Theorie und Praxis zeigte eindrucksvoll, wie essenziell gut eingespielte Abläufe im Ernstfall sind.